Hassia Unternehmensgruppe


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Hassia Mineralquellen

Historie von Hassia & Luisen

1864  Gründung des Hassia Sprudels durch Johann Philipp Wilhelm Hinkel, den Urgroßvater unseres heutigen geschäftsführenden Gesellschafters, Günter Hinkel. Er erschließt die erste Quelle auf dem Familiengrundstück in der Frankfurter Straße.
 
1875  Karl Friedrich Grosholz eröffnet einen Mineralwasserhandel und gründet später den Luisen Brunnen. Er nutzt die beiden Brunnen von Nicolaus und Isaac Hinkel (1809 bzw. 1835) später als Luisen Brunnen und Vilbeler Ur-Quelle bekannt.
 
1887 Fritz Hinkel übernimmt den väterlichen Kleinbetrieb und baut ihn weiter aus.
 
1900  Leitung des Hassia Sprudels durch Gründersohn Fritz Hinkel dieser bohrte einen weiteren Hassia Sprudel (80 m). Eine Haushohe Fontäne fördert stündlich 9000 Liter Mineralwasser zu Tage. Der Vertrieb fand mit Handkarren und Pferdefuhrwerken statt.
 
1906 Georg Otto Weihl übernimmt den Luisen Brunnen.
 
1922 Wilhelm und Otto Hinkel führen in der dritten Generation das Familienunternehmen. In den zwanziger Jahren sprudeln die Produktionszahlen: 1927 fast zwei Millionen Füllungen und 1929 schon über fünf Millionen Füllungen.
 
1930  Bohrung des aus der Werbung und den Medien bekannten Hassia Sprudels im Kurpark von Bad Vilbel, dieser ist ca. 320 m tief. An der Stelle des Bohrturms steht heute der Quellentempel.
 
1935 Der neu erschlossene 320 Meter tiefe Hassia-Sprudel im Kurpark wird später als Heilquelle staatlich anerkannt. Sein Wasser wird seitdem zu Bade- und Trinkkuren verwendet.
 
1950 Nach Krieg und Zusammenbruch erlebt Hassia einen neuen Aufschwung: fünfundzwanzig Millionen Flaschen Mineralwasser werden 1957 gefüllt.
 
1964 
Günter Hinkel
Der Betrieb ist noch in der Kernstadt Bad Vilbels ansässig - der Umzug auf das neue heutige Betriebsgelände fand 1972 statt. Hassia hat 200 Mitarbeiter und stellt mit sechsunddreißig Millionen Füllungen einen neuen Rekord auf. Günter Hinkel, Urgroßenkel des Hassia Gründers Philipp Wilhelm Hinkel, wird geschäftsführender Gesellschafter.
 
1969 Hassia, Luisen und fünf weitere Bad Vilbeler Brunnenbetriebe bringen gemeinsam die „bizzl“ Süßgetränke und das stille Mineralwasser „Bad Vilbeler Ur-Quelle“ auf den Markt.
 
1972 Die „Schallmauer“ von fünfzig Millionen Füllungen zeichnet sich ab. Hassia errichtet unter der Leitung von Günter Hinkel, Urenkel des Firmengründers, am Stadtrand einen der modernsten Brunnenbetriebe der Bundesrepublik. Luisen war bereits 1964 dorthin gezogen.
 
1982  schlossen sich die beiden Traditionsunternehmen Hassia Sprudel und Luisen Brunnen zur Hassia & Luisen Mineralquellen Bad Vilbel GmbH & Co., einem der leistungsfähigsten Mineralbrunnenbetriebe in Deutschland zusammen. In das neue Unternehmen werden die Elisabethen Quelle und die Chattia Quelle integriert. In den folgenden Jahren übernimmt Hassia & Luisen acht weitere Bad Vilbeler Betriebe.
 
1989 Im Jubiläumsjahr ist Hassia & Luisen mit über dreihundert Millionen Flaschen Brunnengetränken die Nummer 1 in Hessen und gehört zur Spitzengruppe der deutschen Mineralbrunnen.
 
1991 
Die Lichtenauer Mineralquellen aus der Luft
Sofort nach der Wende engagierte sich Hassia & Luisen auch in den neuen Bundesländern. Zunächst wurde ein Getränkefachgroßhandel in Sachsen gegründet, der später wieder verkauft wurde. Außerdem wurde der thüringische Markt mit den Bad Vilbeler Marken, insbesondere Hassia und bizzl erobert. Doch schon nach kurzer Zeit erkannte man, dass der ostdeutsche Markt seinen eigenen Regeln folgt. Dieser Strategie folgend, gründete Günter Hinkel als geschäftsführender Gesellschafter der Hassia & Luisen Mineralquellen einen Tochterbetrieb in Sachsen, die Lichtenauer Mineralquelle, der heute mit dem Anspruch einer ostdeutschen Leitmarke agiert und Marktführer in Sachsen ist. Inbetriebnahme des Brunnenbetriebes mit rund 200 Mitarbeiter und einer Jahreskapazität von über hundert Millionen Füllungen.
   
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