Höhl

1779 wird von Michael Weber in der Hauptstrasse das Gasthaus „Zur Goldenen Krone“ gegründet. Hier keltert er Apfelwein und bringt ihn zum Ausschank, liefert aber auch schon an andere Gaststätten und private Haushalte im Hochstädter Umland, sogar bis nach Frankfurt. Während der einfache Mann damals seinen Schoppen fast ausschließlich in seinem Stammlokal genießt, lassen sich die "besseren Kreise" den Hochstädter Apfelwein fassweise ins Haus senden. Die Versandanschriften verteilen sich über das gesamte Reichsgebiet, von Flensburg bis München, von Aachen bis Königsberg. Für Frankfurter ist es damals ein ''Muss", den Sonntagsausflug nach Hochstadt zum Schoppen zu machen.

Der Keltereibetrieb wird 1934 von Wilhelm Höhl übernommen, der nun endgültig den Zeitpunkt gekommen sieht, die Kelterei aus dem alten Stammhaus in die Hauptstraße 61 zu verlegen. Es entsteht eine für damalige Verhältnisse hochmoderne Kelterei. Die stärkere Nachfrage in den 50er Jahren bedingt eine Umorganisation des gesamten Vertriebsapparates. Damit sind die Voraussetzungen für die heutige Marktgeltung geschaffen und eine erneute Betriebserweiterung auf die grüne Wiese steht bevor. 1963 wird das neue Betriebsgelände gebaut.

Als älteste Apfelweinkelterei Deutschlands möchte das Unternehmen auch weiterhin Tradition und Zeitgeist verbinden. Unter dem Motto "Alles Gute vom Apfel" wird eine bunte Produktvielfalt erzeugt. Neben Klassikern, wie z.B. DER ALTE HOCHSTAEDTER Apfelwein etablieren sich auch die modernen Naturprodukte aus 100 % Äpfeln bundesweit, z.B. der POWER APFEL Apfelsaftschorle oder der ökologische BIO ESS Apfelessig oder das junge Szenegetränk „Z“.

„Aus Liebe zum Apfel“ heißt die Philosophie der Hochstädter Kelterei. Erstklassige Qualitäten werden durch das einzigartige Kalt-Gärverfahren bei niedrigen Temperaturen garantiert. Hochstädter Apfelprodukte zeichnen sich allesamt durch Reintönigkeit, volles Aroma und erstklassige Bekömmlichkeit aus.