Pressemeldung vom 02.11.2026

BIONADE und die „Biodiversity Foundation“ von Ingrid Rudolph-Steffens und Dirk Steffens engagieren sich gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt. Der bekannte Naturfilmer traf sich mit den Partnern zu einer gemeinsamen Pflanzaktion in Ostheim v. d. Rhön am neu geschaffenen Feuchtbiotop.

In Ostheim, direkt vor der Haustür von BIONADE, entsteht ein neues Feuchtbiotop. Dafür wurde eine 250 m2 große, wegen Staunässe landwirtschaftlich nicht nutzbare Fläche ökologisch aufgewertet. Künftig sollen ein stehendes Flach- und Tiefgewässer, Lesesteinhaufen und eine Benjeshecke Tieren und Insekten Nahrung und einen Lebensraum bieten. BIONADE und die „Biodiversity Foundation“ realisieren dieses Projekt im Rahmen ihrer Initiative „Vielfalt 2030“. „Wir legen in jedem Frühjahr eine unserer BIONADE-Sorten als Design-Sonderedition auf. Die Sonderetiketten werden von unserer Community gestaltet. Jede verkaufte Flasche dieser Edition generiert eine Spende von 5 Cent für die Biodiversity Foundation.“, sagt Ronny Lindstädt, Marketingleiter bei BIONADE. Im letzten Jahr konnten 50.000 Euro für das Feuchtbiotop-Projekt an die Stiftung von Ingrid Rudolph-Steffens und Dirk Steffens gespendet werden.

65 neue Pflanzen In diesem Frühjahr begannen die ersten Arbeiten. Jetzt im Herbst wurden 65 Pflanzen, fünf verschiedene Gehölz- und sieben Wasserpflanzenarten, in die Erde gebracht. Dafür kamen alle Projekt-Partner nach Ostheim. „Das neu angelegte Biotop ist ein weiterer Baustein für den Artenschutz. Hier bekommen Tiere und Insekten einen sogenannten Trittstein zwischen bestehenden Lebensräumen, den sie vorübergehend oder dauerhaft nutzen können. Jeder Quadratmeter, den wir naturnah gestalten hilft, die Biodiversität zu bewahren“, betont Dirk Steffens. Artenschutz für die eigene Lieferkette BIONADE hat sich bewusst für ein Artenschutzprojekt vor Ort entschieden. „Hier in der Rhön wächst bei unseren Vertragslandwirten der Bio-Holunder für unsere beliebteste BIONADE-Sorte. Bestäubende Insekten haben einen wesentlichen Anteil an einer reichen Ernte“, sagt Ronny Lindstädt. Einer der Partner, BIONADE-Vertragslandwirt Martin Ritter, hat die Fläche für das Feuchtbiotop zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird von den beiden Umweltunternehmen „Immerbunt“ und „Artenglück“ geleitet. „Das Feuchtbiotop liegt in einer überwiegend landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft. Gerade in einer solchen Umgebung ist ein kleinräumiges Feuchtbiotop ökologisch besonders wirksam“, erläutert Tom Junge, Geschäftsführer der Immerbunt GmbH. „Mit der Anpflanzung der verschiedenen Gehölze, Wasser- und Uferpflanzen schaffen wir ein Lebensraum-Mosaik für viele Arten. Das über mehrere Monate gestaffelte Blühangebot bietet Insekten Nahrung. Kleine Amphibien und Wasserorganismen profitieren von der dichten Ufervegetation und den strukturreichen Flachwasserbereichen“, ergänzt Felix Schulze-Varnholt, Geschäftsführer der Artenglück GmbH.

Langfristige Effekte im Blick Das Projekt Feuchtbiotop ist mit der jetzigen Pflanzung keinesfalls beendet. Bio-Landwirt Martin Ritter übernimmt die kontinuierliche Pflege der Sträucher, um so die Vegetation im Gleichgewicht zu halten. Die Umweltexperten von „Immerbunt“ und „Artenglück“ werden das Projekt wissenschaftlich begleiten. Im Frühjahr wurde vor dem Start der ersten Erdarbeiten der Null-Zustand erfasst. Dafür wurde der Boden mittels eDNA-Verfahren auf Spuren von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen untersucht. Außerdem wurden Insekten und Vögel gezählt. Mithilfe dieser Verfahren wird die Artenentwicklung im Feuchtbiotop nun kontinuierlich beobachtet. BIONADE und die Biodiversity Foundation setzen ihre Kooperation fort. Auch in diesem Jahr wurden mit einer BIONADE Design-Sonderedition Spenden generiert. Aktuell wird das nächste Artenschutzprojekt in der Rhön ausgewählt.