Pressemeldung vom 13.04.2026
Bad Vilbel, den 13.4.2026. Die HassiaGruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz anhaltend verhaltener Konsumstimmung konnte die Unternehmensgruppe sowohl im Absatz als auch im Umsatz zulegen. Der Gesamtabsatz stieg auf 950 Millionen Liter, der Umsatz erreichte 363 Millionen Euro. Die hohen Energie- und Personalkosten zählen weiterhin zu den zentralen Belastungsfaktoren. „Dank einer Vielzahl von Initiativen über alle Standorte und Marken hinweg konnten wir unsere Absatz- und Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessern und so der schlechten Konsumstimmung entgegenwirken“, erklärt Dirk Hinkel, geschäftsführender Gesellschafter der HassiaGruppe. „Auch in diesem wirtschaftlich herausfordernden Jahr haben wir weiterhin konsequent in unsere Marken investiert, um die Zukunft unseres Familienunternehmens langfristig zu sichern.“
Mineralwasser: Premium-Marken mit starkem Wachstum
Im
Segment Mineralwasser erzielten insbesondere die Premium-Marken deutliche
Zuwächse und entwickelten sich stärker als der Gesamtmarkt. Die Marke
Lichtenauer erreichte sogar ein neues Allzeithoch. Wachstumstreiber waren vor
allem Glas-Mehrweggebinde sowie das weiter zunehmende Segment stilles
Mineralwasser. „Die Investitionen der letzten Jahre in neue Gebinde, moderne
Markenauftritte und neue Kommunikationskampagnen zahlen sich aus“, betont
Stefan Müller, Geschäftsführer Marketing.
Auch im Bereich Mineralwasser mit Geschmack konnte die HassiaGruppe zulegen –
besonders durch zuckerfreie Neuprodukte unter den Marken Rosbacher, Thüringer
Waldquell und Lichtenauer.
Alkoholfreie Erfrischungsgetränke: Distributionsausbau und erfolgreiche Range-Erweiterungen
Das Geschäftsfeld der alkoholfreien Erfrischungsgetränke entwickelte sich 2025 erneut positiv. Die Marken Bionade und Vita Cola trugen maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Bei Bionade sorgte vor allem die Naturtrüb-Range für starke Impulse. Die neuerliche Ausweitung dieses Sortiments fand breite Akzeptanz bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern und stärkte die Marke nachhaltig. Zusätzlich verzeichnete die im Vorjahr eingeführte Eistee-Range ein weit überdurchschnittliches Wachstum, was die sehr positive Gesamtentwicklung von Bionade – für Limonaden und Eistee besser als der Markt – im Jahr 2025 ebenfalls unterstützte.
Auch Vita Cola setzte ihren Erfolgskurs fort und profitierte maßgeblich von der Ausweitung des Distributionsgebietes. Dadurch konnte die Marke neue Käufergruppen erschließen und ihre Marktposition weiter stärken. Mit dieser Entwicklung stieg Vita Cola zur neuen Nr. 3 im gesamtdeutschen Cola-Markt auf.
Fruchtsäfte: Rohwarenpreise belasten den Markt
Der Fruchtsaftmarkt gehörte auch 2025 zu den Verlierern im Gesamtmarkt der alkohol-freien Getränke. Aufgrund der nach wie vor hohen Rohwarenpreise sind auch die Marktpreise im Jahresdurchschnitt auf einem unverändert hohen Niveau geblieben, was den Absatz im abgelaufenen Jahr deutlich belastete. Diese Rahmenbedingungen machten sich auch im Keltereigeschäft der HassiaGruppe bemerkbar: Die Marken Rapp’s und Kumpf entwickelten sich entsprechend dem rückläufigen Markttrend. Gleichzeitig gelang es beiden Marken, mit neuen Produkten, frischen Markenauftritten und aufmerksamkeitsstarken Kommunikationskampagnen erste positive Impulse zu setzen. Diese Maßnahmen stärken die Wahrnehmung der Saftmarken im Wettbewerbsumfeld und bilden eine wichtige Grundlage, um im laufenden Jahr neue Wachstumschancen zu erschließen. Auch die Entspannung auf der Rohwarenseite beim Orangensaft wird positive Impulse 2026 setzen.
Rekord-Investitionen stärken Standorte
Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen investierte die HassiaGruppe 2025 eine Rekordsumme in Anlagen, Infrastruktur und Prozessoptimierungen entlang der Wertschöpfungskette. Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen auf einer neuen, hochmodernen Glasabfüllanlage sowie einem Tanklager am Standort Bad Vilbel. Durch diese Maßnahmen konnten die Saftherstellung, Abfüllung und Logistik der Tochter Rapp’s Kelterei von Karben nach Bad Vilbel verlagert und eng mit den Aktivitäten der Hassia Mineralquellen verzahnt werden. Dies schafft Synergien, stärkt die Effizienz und bündelt Kompetenzen an einem zentralen Standort der Unternehmensgruppe.
Nachhaltige Zukunft: Fokus auf Innovationen sowie nachhaltigem ökologischem, sozialem und ökonomischem Wirtschaften
Die HassiaGruppe wird auch 2026 konsequent in den Markt investieren – mit Innovationen, neuen Verpackungslösungen und einem umfassenden Kommunikationspaket für ihre Marken. Darüber hinaus hat die HassiaGruppe zur Steuerung ihres Nachhaltigkeitsmanagements den akkreditierten ZNU‑Standard „Nachhaltiger Wirtschaften“ eingeführt. Dieser wissenschaftlich fundierte Ansatz unterstützt das Unternehmen dabei, Nachhaltigkeit systematisch zu verankern, Ziele abzuleiten, Maßnahmen umzusetzen und Ergebnisse transparent zu kommunizieren. Im Herbst 2025 wurde die HassiaGruppe erfolgreich durch die TÜV Rheinland Cert GmbH auditiert und zertifiziert.