Pressemeldung vom 25.08.2026

Kumpf startet in die neue Streuobstsaison – heimische Streuobstwiesen bleiben die Basis für Saftqualität aus Baden-Württemberg

Markgröningen, den 25. August 2026 Wenn im Ländle die ersten Äpfel und Birnen reif werden, beginnt bei Kumpf die Streuobstsaison. Auch 2026 setzt die Kelterei dabei konsequent auf heimisches Streuobst aus Baden-Württemberg. Denn für Kumpf ist Streuobst mehr als ein Rohstoff: Es steht für regionale Herkunft, kurze Wege, bewährte Qualität und den Erhalt einer Kulturlandschaft, die Baden-Württemberg prägt.

Die diesjährige Ernte startet allerdings unter schwierigen Vorzeichen. Zwar hatte der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) zunächst bundesweit eine Streuobsternte von rund 450.000 Tonnen prognostiziert. Die Entwicklung der vergangenen Wochen zeigt jedoch, wie stark das Wetter die Erntemenge beeinflusst.

Hitze und anhaltende Trockenheit setzen den Streuobstwiesen zu

Viele Apfelbäume haben bereits einen erheblichen Teil ihrer Früchte abgeworfen. Die Äpfel, die noch an den Bäumen hängen, sind vielfach deutlich kleiner als üblich. Die Kelterei Kumpf geht deshalb aktuell davon aus, dass die Apfelernte in Baden-Württemberg weit unter dem Vorjahr liegen könnte.

Das zeigt: Was draußen auf den Streuobstwiesen passiert, kommt direkt bei der Kelterei an. Bereits ein Zentimeter weniger Durchmesser kann bei einem Apfel rund 30 Prozent weniger Gewicht bedeuten. Wie groß die tatsächliche Ernte ausfällt, hängt deshalb auch davon ab, wie sich die Wasserversorgung entwickelt. „Unsere heimischen Streuobstwiesen können nur erhalten werden, wenn sich die Bewirtschaftung und das Auflesen für die Menschen auch lohnen“, so Albrecht Kumpf, Geschäftsführer der gleichnamigen Kelterei.

Deshalb bietet Kumpf den „Stücklesbesitzern“ den sogenannten „Lohnmosttausch“ an: Für 100 Kilogramm Äpfel oder Birnen erhalten die Kunden 60 Liter Saft zu einem reduzierten Verarbeitungspreis. Der Preisvorteil gegenüber dem regulären Verkaufspreis kann dabei – auf 100 Kilogramm Obst umgerechnet – einem Wert von bis zu 25 Euro je Doppelzentner entsprechen.

Lohnmost bringt Kunden zurück in den Markt

Das Lohnmostgeschäft ist dabei nicht nur für Obstlieferanten interessant. Auch für die Getränkehändler, die als Kumpf-Sammelstelle fungieren, bietet es einen nachhaltigen Kundenbindungseffekt: das durch die angelieferten Äpfel und Birnen aufgebaute Guthaben können Kunden über das gesamte Jahr hinweg gegen ein vielfältiges Sortiment an Lohnmostprodukten eintauschen. Infos zu den Sammelstellen unter www.kumpf-saft.de/lohnmost

Damit kommen die Kunden regelmäßig zurück in den Markt. Nicht selten verbinden sie den Einkauf von Lohnmostprodukten mit weiteren Einkäufen – etwa Mineralwasser, Bier oder Wein. Für die Sammelstellen entstehen dadurch zusätzliche Kundenkontakte und Cross-Selling-Potenziale.

Aus’m Ländle bleibt aus’m Ländle

Ein zentraler Bestandteil der Streuobststrategie von Kumpf ist die regionale Herkunft. Für die Streuobstsäfte wird grundsätzlich nur Streuobst aus Baden-Württemberg angenommen.

Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region: Das Obst wächst auf heimischen Streuobstwiesen, wird im Ländle gesammelt, gekeltert und anschließend zu Säften verarbeitet. Für Verbraucher wird diese Herkunft mit dem Hinweis „Streuobst aus’m Ländle“ auf den Kumpf-Etiketten sichtbar gemacht.

Denn regionale Herkunft und hohe Qualität gehören für Kumpf zusammen: Nur aus gutem Streuobst entstehen Säfte mit dem charakteristischen Geschmack der heimischen Landschaft. „Deshalb sind unsere Sammelstellen angewiesen, bei der Obstannahme streng darauf zu achten, dass nur gesundes, reifes und einwandfreies Obst angenommen wird.“

Frische ist entscheidend

Damit diese Qualität auch im fertigen Produkt ankommt, muss das angelieferte Obst schnell verarbeitet werden.

Kumpf benötigt das frisch geerntete Streuobst deshalb grundsätzlich innerhalb von zwei bis drei Tagen.

Die Annahme von Äpfeln startete bereits gestern, Montag, den 24. August 2026, Birnen können ab Donnerstag, den 10. September 2026 angeliefert werden.

Klimawandel verändert die Streuobsternte

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen zunehmend deutlich, welchen Einfluss die klimatischen Veränderungen auf die Streuobsternte haben. Erntemengen können innerhalb weniger Monate erheblich schwanken. Deshalb bleiben verlässliche Prognosen schwierig.

Mit der neuen Streuobstsaison setzt Kumpf damit weiterhin auf das, was das Ländle auszeichnet: heimisches Obst, regionale Wertschöpfung und Saftqualität aus Baden-Württemberg. Denn jeder Apfel, der auf einer Streuobstwiese im Ländle wächst und seinen Weg in die Kelterei findet, trägt ein Stück dazu bei, diese besondere Kulturlandschaft zu bewahren.